Diese Orang-Utan-Mutter versuchte nicht, ihr Junges zu erziehen;
sie wollte nichts für dieses Kind, noch wollte sie etwas von diesem Kind;
sie fühlte sich ihm gegenüber weder verantwortlich noch schuldig.
Sie war nur einfach da. Und das genügte. Ihr Junges hatte keine Angst.
Was, fragte ich mich, ist es nur mit uns Menschen,
dass wir tatsächlich in die Gefahr kommen, die kreatürliche Weisheit
eines solchen Orang-Utan-Weibchens aus den Augen zu verlieren:
Je weniger wir machen, und je mehr wir einfach nur sind,
beruhigt sich die Welt, und die meisten Probleme, die wir
miteinander haben, verschwinden wie von selbst.

Eugen Drewermann, "Von Tieren und Menschen"

 

1996: Das Recht zu leben    Natur gibt's nicht scheibchenweise
Solo un gatto    1997: Iiiiiih, mach' das tot!    Einfach schweinisch
Der Frosch gehört mir    1998: Adieu, mein edler Ritter
Angst essen Seele auf    Es ist kalt
1999: Gedanken eines Sonderlings    it must be love...
Christian kommt, wenn Mutti ruft!    2000: Des einen Freud? Des andern Leid!
Rind mit Katzen- und Hundefüllung    Hund in brauner Soße (dead dog walking)
2001: ...denn sie wissen, was sie tun    Apocalypse now?